Discounter setzen auf Instore Music

Der Trend zum Trading-up diskontierender Handelsformate hält weiter an. Neueste Entwicklung ist die flächendeckende Nutzung von professionell gesteuerter, individueller Musik als stimmungsunterstützendes Store-Element, wie sie in immer mehr Filialen der führenden Textil- und Fashiondiscounter Einzug hält. Derzeit prominentestes Beispiel: KiK.

Discounter setzen auf Instore Music
Discounter setzen auf Instore Music

Somit wird auch in der Discountbranche das zur Regel, was im mittleren und höheren Preissegment bereits seit Jahren die Regel ist: Die Einführung einer professionellen, zentral gemanagten Instore-Audio-Lösung. Dabei sind die Voraussetzungen in Discountstandorten häufig denkbar ungünstig. Aufgrund einer Filialgröße von meist unter 2.000 m², ist eine Lautsprecheranlage in Form einer Sprachalarmanlage nicht zwingend vorgeschrieben und so in den meisten Filialen nicht verbaut. Die Entscheidung für Musik bedeutet also für viele Händler zusätzliche Investitionen in Hardware. Dass man sich trotzdem für den Roll-out eines Musiksystems entschieden hat, begründet Patrick Zahn, Geschäftsführer Vertrieb der KiK Textilien und Non-Food GmbH so: „Wir haben noch während der Testphase eine Befragung unserer Mitarbeiter und Kunden durchgeführt und ein sehr positives Feedback erhalten: die Atmosphäre in unserer Filiale wurde durch die speziell ausgewählte Musik als angenehm und positiv bewertet.“

 

Damit unterstützt das eingeführte System in idealer Weise unser neues attraktives Filialkonzept und schafft eine angenehme Einkaufs- und Arbeitsatmosphäre.

 

Doch das Musiksystem hat eine weitere Funktion: „Wir nutzen unser System auch um Informationen über Aktionen oder spezielle Angebote zu kommunizieren. Hier erreichen wir Kunden und Mitarbeiter gleichermaßen“, so Patrick Zahn weiter.

 

Wie sich der Trend fortsetzen könnte weiß Marc Doderer, Vorstand der Augsburger echion AG, die für viele führende Händler in Deutschland als Musikdienstleister agiert: „Einfach nur günstig zu sein, reicht heute im stationären Handel nicht mehr aus. Das wissen auch die großen Discounter und setzen auf Konzeptveränderungen, die mit überschaubarem Budget eine große Wirkung erzielen. Musik ist hierfür ideal. Und so wird sich der Trend fortsetzen. Der Einzug von professionellen Instore Audio-Lösungen in andere Discountformate und -branchen, wie beispielsweise den LEH, ist nur eine Frage der Zeit.“

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